Bochum, 17. Juni 2015. Wer sich auf Stellen bewirbt, für die er eigentlich nicht ausgebildet ist, muss die Flinte nicht gleich ins Korn werfen: Quereinsteiger profitieren als flexible Arbeitskräfte von demographischem Wandel und Fachkräftemangel. Eine berufliche Neuorientierung bleibt dennoch eine Herausforderung und sollte gut vorbereitet sein: Keine Bewerbung ohne sorgfältige Recherche, rät Expertin Sylvia Knecht im Interview mit dem bundesweiten Karrieremagazin UNICUM BERUF.

„Man kann aus dem Internet viel über ein Unternehmen erfahren und dann einschätzen, ob es grundsätzlich offen ist für Quereinsteiger.“ Manche große Firma habe sogar eigene Programme für Quereinsteiger und sehe diese als bereichernde Arbeitnehmer. Wer sich ein Unternehmen ausgeguckt hat, sollte zusätzlich den regionalen Fachkräfte-Bedarf und das Angebot potenzieller Mitbewerber checken. „Dann muss man einen Strich unter all das ziehen, die Erkenntnisse zusammenfassen und seine Erfolgschancen nüchtern einschätzen“, plädiert Knecht für eine sachliche Aufwands- und Ertragsrechnung.

Bei der Bewerbung seien dann vor allem gute Argumente für den Quereinstieg gefragt: „Die nächste Herausforderung ist, darzustellen, wie man mit seinen Erfahrungen und Qualitäten die betreffenden Aufgaben meistern kann  und welchen Mehrwert man als Quereinsteiger mitbringt.“

Hier geht es zum kompletten Interview:

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