Bochum, 4. November 2014. Wer zu viel  lernt, segelt amourös in die Flaute. Das ergab eine Umfrage von unicum.de, dem Portal für Abiturienten, Studierende und Absolventen. Fast 60 Prozent der insgesamt knapp 1.200 Teilnehmer waren in dieser Hinsicht leidgeprüft und gaben an, in Prüfungsphasen weniger oder gar keinen Sex zu haben.

UNICUM_11_2014_CoverKleiner Trost: Das Fleisch wird gleichsam naturgesetzlich schwach und kann gar nicht anders, als auf Enthaltsamkeit umzuschalten: „Unser Körper setzt Prioritäten. Wenn wir gestresst sind, werden wir überflutet von Stresshormonen, die es unwahrscheinlich machen, spontane Impulse der Erotik zu haben“, erklärt der renommierte Partnerschaftsberater und Buchautor Christian Thiel die Unlust mit trockener Biochemie.

Außerhalb von Prüfungsphasen regt ein Ort die erotische Phantasie ganz besonders an: die Uni-Bibliothek. Getreu dem Motto „mens sana in corpore sano“ nennen 28 Prozent der Befragten die „Bib“ als perfekte Campus-Location fürs spontane Schäferstündchen. Fachschaftsräume (20 Prozent) und die Uni-Toilette (18 Prozent) folgen auf den Plätzen, wenig Appetit aufs Fleischliche macht demgegenüber die Mensa (fünf Prozent).

Im Übrigen sind deutsche Studierende durchaus aufgeschlossen für Neues: Immerhin jeder fünfte der unicum.de-User gibt an, im Verlauf seines Studiums zwischen vier und sieben Sex-Partner gehabt zu haben. Freunde von One-Night-Stands tummeln sich dabei mit Vorliebe auf Partys der Sport-Fachschaften: 30 Prozent sehen hier die größte Chance, am Morgen danach in einem fremden Bett zu erwachen. Als zugeknöpft gelten Ingenieure und Naturwissenschaftler: Nur vier bzw. sieben Prozent der Studierenden würden hier unverbindliches Vergnügen suchen.

Die vollständigen Umfrageergebnisse lesen Sie online in der aktuellen UNICUM.

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