Wie gewinnt man als Unternehmen die Absolventen von morgen? Und über welche Kommunikationskanäle wollen Studierende über Jobmöglichkeiten informiert werden? Wir haben jemanden gefragt, der es weiß.  In seiner Studie zur Untersuchung der Präferenzen in der Ansprache von Studierenden, hat Alexander Hohaus die ein oder andere überraschende Erkenntnis ans Tageslicht gebracht.

Herr Hohaus, welchen Kommunikationskanal empfehlen Sie Unternehmen, um bei Studierenden als potenzieller Arbeitgeber wahrgenommen zu werden?
Es gibt nicht den einen Kanal, der die Lösung ist. Weder Print noch Social Media Auftritte alleine sind DIE Lösung. Vielmehr ist ein bunter und zielgruppenspezifischer Mix aus direkten und indirekten Kommunikationsmedien zu wählen. Die Studie zeigt, dass indirekte Kommunikation (bspw. Print) überraschend wirkungsvoll ist. Aber bei allem gilt: Kennen Sie Ihre Zielgruppe!

Was hat Sie bei der Auswertung der Studie am meisten überrascht?
Überraschend war, dass das Interesse beziehungsweise die Aufmerksamkeit der Studierenden gegenüber verschiedenen Kanälen des Hochschulmarketings insgesamt eher niedrig ist, aber sich die befragten Studierenden kaum weiter differenzieren lassen und somit aus Unternehmenssicht eine vergleichsweise einheitliche Kommunikation im Hochschulmarketing möglich ist.

Die Studie „Der Point of Contact im Hochschulmarketing – Eine empirische Studie zur Untersuchung der Präferenzen in der Ansprache von Studierenden“ verfasste Alexander Hohaus im Rahmen seiner Masterthesis an der FOM Hochschule für Oekonomie & Management. Die gesamte Studie finden Sie hier.

 

Hohaus, Alexander-minzum Autor: Alexander Hohaus (M.Sc.),
Referent Personalmarketing bei der Deutschen
Apotheker- und Ärztebank in Düsseldorf

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